Aktuelles

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Aberwitz

Jetzt sollen die Aktionen Klimaschutz durch Moorschutz Schuld sein, wenn in Deutschland 400 000 Arbeitsplätze verloren gehen!, warnt der Geschäftsführer des „Industrieverbandes Garten“ (IVB) der niedersächsischen Torfindustrie, Johannes Welsch. Dem Deutschen Gartenbau fehle der Torf, wenn Niedersachsen den Torfabbau einstellt. Humus sei nicht in ausreichender Menge vorhanden.(Osterholzer Kreisblatt Nr. 85 vom 12. 04. 2013, Peter von Döllen)

So´n Schiet!

 

Pressemitteilung Nr. 26/2013, Landesregierung Hannover:

Die Niedersächsische Landesregierung wird alle Torfabbaugebiete aus dem Landesraumordnungsprogramm (LROP) streichen. Aus Gründen des Klima- und Naturschutzes soll künftig gänzlich auf Vorranggebiete für den Torfabbau verzichtet werden……. weiter so!

 

Gute Neuigkeit

Im Sommer 2012 hat der Niedersächsische Landtag sein neues Raumordnungsprogramm beschlossen. Darin sind im Landkreis Osterholz keine Vorrangflächen für den Torfabbau mehr vorgesehen.

Daraufhin und in Verhandlungen mit dem Landkeis Osterholz hat die Turba Erden und Humus GmbH im Herbst 2012  ihren Antrag auf Torfabbau auf dem Hohen Felde zurückgezogen.

Nun ist der Landkreis praktisch „Torfabbaufrei“. Wir sind stolz darauf!

Danach hat sich im Altkreis Bremervörde des Landkreises Rotenburg eine Alternative gegen den Torfabbau gegründet, der wir mit Rat zur Seite stehen:

www.moorschutz-gnarrenburg.de

Die Initiative Teufelsmoor hat den Abgeordneten des Kreistages Rotenburg/Wümme einen Brief und unsere Broschüre geschickt und bereitet nun einen entsprechenden Brief an die neuen Landtagsabgeordneten vor.

Und zum Schluss  noch etwas Satire:
Geben Sie in Google Earth einmal den Suchnamen “Gnarrenburg” ein. Dann sehen Sie auf der rechten Bildseite das Torfabbaugebiet um Gnarrenburg, Landkreis Rotenburg/Wümme. Dort wird zur Zeit durch das kürzlich beschlossene, 2300 ha große Vorranggebiet aus der  Landesraumordung für alle Zeiten eine Landesraumunordnung gemacht!