Denk mal …

Denk mal …

Eintrag vom Februar 2010

Zeitlos, aber immer aktuell:

“Die Erde reicht für unsere Bedürfnisse, aber nicht für unsere Gier”

Ghandi

Eintrag vom Januar 2010

In meiner Datensammlung fand ich folgende Meldung im Zeitspiegel 2008:

„Japan wird wärmer“

 

Mit der Kampagne “Cool Biz” sollen Büros und öffentliche Räume wie Kaufhäuser und Kinos freiwillig die Klimaanlagen zwei Grad Celsius wärmer laufen. 2007 sollen so 1,4 Millionen Tonnen CO2 eingespart worden sein.

 

1,4 Millionen Tonnen CO2 sind umgerechnet 140 Hektar Torfabbau 4 m tief = 5,6 Millionen Kubikmeter Torf.

 

Allein in Niedersachsen wurden 2007 8.086.000 m³ Torf abgebaut.
Dafür müssen Japaner zwei Sommer lang schwitzen.

 

Eigentlich sollte man der deutschen Klimapolitik einheizen, denn dort ist von Torfabbau und Moorschutz immer noch ( 2013) kein Sterbenswörtchen zu hören!

 

Eintrag vom Dezember 2009

Hund oder Auto?

England sucht den Klimakiller

In dem Artikel von Stefan Löffler in der “Zeit” 46/09 ist zu lesen :

Wenn man den Berechnungen von Robert und Brenda Vale in ihrem Buch  „Time to eat the dog?” folgt, verbraucht ein Hund mehr als doppelt so viel landwirtschaftliche Fläche zur Produktion seines Fleischfutters wie ein Toyota Land Cruiser zur Herstellung der Biomasse für eine grüne Tankfüllung. Gemeint ist die Klimaschädlichkeit.

Eine Glosse über den falschen Umgang mit Klima und Daten: Emissionsabgaben für Hunde und Katzen, Kuhsteuern in Dänemark und Irland!
Und die Autolobby  zeigt demnächst mit dem Finger auf Tierhalter!

www.zeit.de/2009/46/WOS-Haustier-Klima

Und jetzt seriös:

Auf Seite 3 der gleichen Ausgabe ist in einem empfehlenswerten Artikel  zu lesen, dass z. B. Dänemark seit 1990 2,3 Millionen Tonnen weniger CO2 emittiert hat, Schweden 6,5 Millionen Tonnen CO2.

www.zeit.de/2009/46/Kopenhagen

Wir setzen das ins Verhältnis zu unseren Zielen: Allein in der Gemarkung Teufelsmoor lagern noch 12,5 Millionen Tonnen CO2 Äquivalente, die auch ohne Torfabbau langsam in die Atmosphäre verschwinden, wenn die Entwässerung nicht gestoppt wird.
Moorschutz muss ins öffentliche Bewusstsein!