… mehr Torfalternativen

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Alternativen zum Torf


Warum immer noch Torfabbau?

Wie schon unter „unser Konzept“ dargelegt, sorgt die Torfindustrie

dafür, das keiner auf die Idee kommt, Moore könnten auch

regeneriert werden, ohne sie vorher abzutorfen.

Damit hat sie weiterhin die Möglichkeit, unsere Moorlandschaften

als “Humus” zu vermarkten. Wenn alle Argumente für den

Torfabbau verschossen sind, kommt die Erhaltung der Arbeitsplätze

auf den Tisch.

In renaturierten Flächen gibt es mit Sicherheit mehr Arbeitsplätze

für die Landbevölkerung als im Torfabbau. Wären Ersatzstoffe

preiswerter als Torf, wäre das ganze Problem schnell gelöst!


Verwendung von Torf


Abnehmer für den abgebauten Torf sind Gartenbau,Pilzzucht

und der Export. Hauptargument ist immer, dass der Torf so

nährstoffarm ist, dass man durch entsprechende Zusätze den

richtigen Düngergehalt gut steuern kann.

Auch die Verwendung von Torf im Garten ist zur gängigen Praxis

geworden, obwohl nach einem Jahr davon nichts mehr da ist und

dann wieder “nachgelegt” werden muss!

Jeder Ballen Torferde enthält allein schon ca. 62,5 kg C02.

 

Ersatzstoffe

Inzwischen gibt es zahlreiche Alternativen zum Torf. Fragt man in

Google nach “Torfersatzstoffen”, findet man über 300 Einträge.

Kokos ist ein Material, dass viel nachhaltiger wirkt als Torf und

außerdem Menschen in der dritten Welt Arbeit gibt.

In Deutschland wird ein Substrat aus Stroh hergestellt.

Vermutlich haben viele Ersatzstoffe, also echte “Substrate”, zuviel

Nährstoffe.Wie viel Laub wird in jedem Herbst entsorgt, wie viel

Rundballen verderben in der Landschaft. In meinem Garten wird

daraus ein fantastischer Kompost!

Sollte es wirklich ein Problem sein,die Nährstoffe da heraus zu

waschen und getrennt mit Gewinn zu vermarkten?

Könnte man damit nicht mehr verdienen als mit Torf?